SprechZeit Kultur: Die Kulturplattform St. Martin
Shownotes
Der mittendrin-Podcast zu Themen und Entwicklungen, die unsere Gäste bewegen. In dieser Folge mit Eckhard Manz, Kirchenmusikdirektor und Prof. Dr. Rüdiger Faust, Vorstand der Kulturplattform St. Martin e.V. zur vielfältigen Kulturarbeit inmitten der Stadt.
Zielsetzung der Kulturplattform St. Martin e.V. ist die Förderung und Unterstützung kultureller Aktivitäten an St. Martin in Kassel. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Potentiale dieses Ortes mit all seinen Facetten zu entwickeln. Wie genau das passiert, erläutern Eckhard Manz, Kirchenmusikdirektor, und Prof. Dr. Rüdiger Faust, Vorstand der Kulturplattform St. Martin e.V., im Gespräch mit Klaus Schaake.
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00:00:00: Willkommen zur Sprechzeit dem Podcast zu Themen und Entwicklungen, die unsere Gäste bewegen.
00:00:05: Heute bei uns zu Gast Eckhard Manns, Kirchenmusikdirektor und Prof.
00:00:09: Dr.
00:00:09: Rüdiger Faust, Vorsitzender der Kulturplattform Sankt Martin.
00:00:13: für Sie am Mikro-Klaus Schake.
00:00:15: ganz kurz zum Einstieg für unsere Hörerinnen und Hörern Sanktt Martin was ist das für sie?
00:00:21: Für einen Ort?
00:00:23: Ja vielen Dank für die Einladung.
00:00:25: Sankth Martin im Kassel ist ein zentraler Kulturort.
00:00:29: alle in Kassl Kennt St.
00:00:31: Martin ist am Stern die große Kirche mit den beiden Türmen, den modernen Türen und jeder der am Stern vorbeifährt sieht diese Kirche, jeder der dort umsteigt sieht diese kirche.
00:00:42: Die Kirche ist ein Wahrzeichen für Kassel.
00:00:44: auf den Siläten in der Stadt Kassl sieht man die Türme von St.Martin Und die Kirche steht seit über fünfhundert sechshundert siebenhundert Jahren ich weiß gar nicht genau hier in der Innenstadt.
00:00:58: Eigentlich war jeder Kasseler schon mal da, denn ich sehe das jeden Tag, dass Grundschulkinder aus Kassel in diese Kirche irgendwann mal gehen.
00:01:07: Und Herr Professor Dr.
00:01:09: Faus für Sie?
00:01:09: Also was hat dieser Ort für eine Bedeutung?
00:01:13: Es ist ein ikonischer Bau, alles referenziert sich auf St.
00:01:16: Martin im Stadtzentrum Kassels.
00:01:19: Wir haben Besucher die dort durchgeführt werden von außerhalb, die dieses ikonische Gebäude betrachten wollen Wenn man hineinkommt.
00:01:27: das hat verbreitet sofort einen Gefühl der Erhabenheit.
00:01:31: Es ist das Wechselspiel zwischen der Beleuchtung durch die Fenster, durch die Strahler, durch den Boden.
00:01:37: Die verschiedenen sakralen Gegenstände, die sich im Innenraum befinden.
00:01:41: Die hervorragend strukturierte Decke, die sie dort in dem Gewölbe findet.
00:01:46: Das ist einfach von der Atmosphäre her etwas sehr Erhabenes was dieser Kirchenraum mitbringt.
00:01:52: Ja, vielen Dank.
00:01:53: und für alle unsere Hörerinnen und Hörern die vielleicht diesen Ort noch nicht so unter die Lupe genommen haben einfach mal hingehen.
00:01:59: Und idealerweise auch mal zu einem Konzert.
00:02:01: und damit sind wir natürlich jetzt bei einem weiteren Thema was wir heute bewegen wollen Die Kulturplattform Sankt Martin EV ein eingetragener Verein der eben sich engagiert kulturelle Aktivitäten in Kassel unterstützt.
00:02:15: Vielleicht können sie beide uns kurz daran teilhaben lassen die Kulturplattform möchte und wie sie arbeitet?
00:02:25: Ja, die Kultur-Plattform versteht sich als ein ermöglicher.
00:02:29: Wir ermöglichen Dialog, wir ermögliche Begegnungen und wir nehmen als Vermittlungsobjekt Kunst, Kultur im weitesten Sinne.
00:02:39: Ich kann vielleicht aus der eigenen Historie erzählen als ich damals zuerst zur Kulturplattform gekommen bin.
00:02:45: Da ging es darum bildende Kunst in den Kirchenraum darzustellen das Projekt von Michael Göbel, der ein ca.
00:02:53: zwanzig Meter großes rot angemaltes Kettenkarussell quer auf dem Boden gelegt hat von St Martin.
00:03:01: Mit diesem Projekt haben wir verschiedene Aktivitäten verknüpft, die inspiriert wurden durch dieses Objekt im Innenraum von Sankt Martin.
00:03:12: Wir haben Vortragsreien gemacht und Musik dazu gestaltet.
00:03:19: Es war eine sehr gelungene Kombination verschiedener Kunstformen, die in diesem Kirchenraum eine besondere Wirkung entfaltet hat.
00:03:26: Und das hat mich damals sehr inspiriert dass die Kulturplattform St Martin so etwas ermöglicht, so etwas kreiert auch vom Gedankengang her von der Überlegen der Konzeption her und sowas dann den Kasseler Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellt
00:03:42: Und wir haben also zwanzig Jahre Arbeit an.
00:03:45: St.
00:03:45: Martin ist ein Thema, was Sie heute mitgebracht haben.
00:03:48: Ja es sind wahnsinnig viele Veranstaltungen dort ja Es gibt unglaublich viele Zuschauerinnen und Zuschauer und natürlich gibt es eine sehr spannende Orgel.
00:04:00: und Herr Mann, vielleicht können Sie zu diesem Objekt mal ein bisschen was erzählen.
00:04:05: Ja klar
00:04:06: also das kann ich natürlich gerne.
00:04:07: aber ich würde gerne nochmal ehrlich gesagt einen Schritt zurücktreten denn die Hörerinnen und Hörers sollen auch wissen sozusagen was die Kulturplattform ermöglicht, was Herr Faust gesagt hat.
00:04:16: Aber wer sind eigentlich die Personen, die dahinter stehen?
00:04:19: Und dazu kann ich zur Geschichte kurz etwas sagen nämlich an dieser Kirche gibt es mehrere Köhre mit über hunderthundertfünfzig Ehrenamtlichen, die sich für euch in Licht da treffen.
00:04:29: Und aus diesem Kreis heraus, letztlich aus einem bürgerschaftlichen Engagement heraus entstand die Idee.
00:04:37: Lasst uns doch Neben dem kirchlichen Träger des Gebäudes, einen bürgerschaftlichen Trägern entwickeln in der Form eines eingetragenen Vereins.
00:04:45: Der sich einbringt und zwar nicht nur einbrängt indem man die Kulturarbeit fördert materiell, sondern der die Kulturarbeiter eben wie Herr Fauster an den Beispiel von Michael Göbel sagte, der die Kulturarbeit auch inhaltlich weiter bringt und gesellschaftliche Fragen stellt er Institutionen einlädt.
00:05:01: Und dieser Bürgerverein, so möchte ich es mal nennen.
00:05:04: Das ist die Kulturplattform und deswegen auch diesen Namen Plattformen.
00:05:06: Wir begegnen uns in diesem Kirchraum wir öffnen die Türen und hier ist erstmal jeder willkommen und das war mir noch wichtiger um ihn zu ergänzen dass man einfach klar hat wer steht dahinter.
00:05:18: Ja ja wunderbar und jetzt die Musik ist ein wichtiger Teil.
00:05:23: aber eben wir haben gerade gehört dass andere Dinge eben Dialog Auseinandersetzung mit Kunstkultur, gesellschaftlichen Fragen eben auch ein wichtiges Thema sind und die sozusagen also so verstehe ich das in den Kirchenraum reinzuholen.
00:05:37: Und vielleicht auch Leute, die möglicherweise kirchenfern sind – das ist ja auch eine Entwicklung, die wir gesellschaftlich erleben – die vielleicht wieder Theologischen Themen, gesellschaftlichen Themen sozusagen abzuholen damit sie vielleicht reinkommen.
00:05:53: Also kann man das so sagen?
00:05:54: Das kann man auf alle Fälle sagen und ich kann sogar noch einfacher sagen die Kirche ist jeden Tag erst mal geöffnet von zehn bis siebzehn Uhr für jeden Bürger der Stadt egal wo er herkommt was er mitbringt.
00:06:06: Man kann diesen Raum rein gehen sich hinsetzen.
00:06:08: Herr Faust hat den Raum beschrieben.
00:06:09: Der Raum hat eine unheimlich hohe Qualität einer der wenigen Innenstadträume, die völlig wertfrei uns zur Verfügung gestellt werden.
00:06:16: Wir müssen nichts bezahlen an Eintritt, wir müssen nichts mitbringen als Person an Bildung oder was auch immer!
00:06:22: Wir können uns in diesen Raum setzen, der von höchster Qualität ist und zu Ruhe kommen oder nachdenken – wir können uns dort treffen mit Freunden und uns diesen Raum ansehen und miteinander sprechen.
00:06:32: All das erleben wir täglich und dieser Podcast ist auch eine Einladung zu diesem Ort zu kommen, zu den Veranstaltungen zu Ort zu kommen und ihn wahrzunehmen.
00:06:43: Jetzt auf der Webseite da habe ich mal kurz reingeschaut, das steht
00:06:47: auch
00:06:48: dass das was Sie jetzt gerade beschreiben, dass St.
00:06:52: Martin ein Ort von hoher Spiritualität ist.
00:06:56: können sie da vielleicht so für sich kurz sagen wie sich das für Sie anfühlt oder wie sich es abbildet?
00:07:05: Wie nehmen Sie das wahr?
00:07:08: Ja ich kann
00:07:11: Ja, vielleicht ich als Außenstehender sozusagen, der nicht hauptberuflich für die Kirche arbeitet.
00:07:19: Die Spiritualität kommt natürlich durch ganz verschiedene Komponenten oder wird in einem geweckt, sagen wir so.
00:07:25: Das können in den Veranstaltungen... das kann die Musik sein, die ein Dort berührt ist.
00:07:30: Es kann allein das Atmosphärische sein was wir immer wieder versuchen zu inszenieren, durch Beleuchtung beispielsweise aber auch durch Ausgestaltung des Kirchenraums.
00:07:40: es kann das gesprochene Wort sein durch den Dialog der dort entsteht und durch vortragende Lesenden darstellen die wir einladen.
00:07:50: Diese Spiritualität trifft einen auf ganz verschiedenen Ebenen, die einen berührt.
00:07:56: das fängt mit dem Eingang in St Martin an es kann aber auch den allen anderen Sinne dort angesprochen werden je nach Veranstaltungsformat dass gerade anbieten.
00:08:07: und es berührt einen schon.
00:08:08: man geht so nehme ich es war man geht immer anders raus als man reingekommen ist in diese kirche egal was dort angeboten wird das berührt ein auf ganz verschiedenen ebenen.
00:08:19: ja vielleicht noch ergänzen.
00:08:21: auch nur mal den raum beschreiben.
00:08:22: der raum ist weiß hat ein unglaublich intensives licht und allein dieser zustand schon sozusagen erhebt uns gibt uns dass die Seele und der Geist sich entfalten kann.
00:08:40: Das passiert da!
00:08:42: Ja vielen, vielen Dank erstmal auch für diese Erläuterung und Herr Manns Sie dürfen sich ja nun auch entfhalten an diesem Ort?
00:08:51: Ja, beschreiben Sie das unseren Hörerinnen und Hörern.
00:08:54: Was da für Sie noch dran ist?
00:08:56: Wir hatten das Orgel-Thema gerade schon mal angesprochen... Genau!
00:09:00: Und vielleicht nochmal auch ganz kurz für unsere Hörerin und Höhrer Kirchenmusikdirektor.
00:09:04: Also was machten so man
00:09:05: eigentlich?!
00:09:07: Der Titel ist ein bisschen altmodisch und nicht so wichtig aber ich bin seit zwanzig Jahren da und es war auch so ein bisschen ein Anlass mal ein kleines Resumé zu ziehen Weil natürlich in den Veranstaltungen, wie Sie es ja auch gesagt haben am Anfang, wir haben Hunderte vielleicht auch schon über tausend Veranstaltung gemacht und da kommen einfach sehr viele Menschen.
00:09:26: Und das ist so ein zwanzigjähriges Dienstjubiläum dann auch so einen Moment innezuhalten Und gleichzeitig wird die Orgel nächstes Jahr zehn Jahre.
00:09:34: Die Kulturplattform ist gerade zehn Jahre alt geworden, also es sind so ein paar kleine Jubiläen, die uns dazu veranlassen über die Arbeit wieder neu nachzudenken und die Arbeit aber auch gleichzeitig vorzustellen.
00:09:44: Das tun wir ja unter anderem heute.
00:09:45: Was mache ich?
00:09:47: Ich bin zuerst Organist dieser Kirche war verantwortlich für den Orgeln Neubau Über dem wir sprechen leite die Köhre das heißt wöchentliche Proben mehrfach in der Woche mit den unterschiedlichsten Gruppen.
00:09:58: Das ist die kleine Kantoraisangt Martin, mit ungefähr siebzig Sängern das ist die Kantorai-Sankt Martin mit ungefähr Siebzig-Sängern, das ist das Heinrich-Schütz-Assemble mit ungefähr zwanzig, fünfundzwanzig Sänger und das Vokal-Assommel was sich Projekt orientiert mit neuer Musik beschäftigt.
00:10:12: Und ja diese Gruppen zu leiten erfordert einfach eine hohes persönliches aber auch fachliches Engagement und dafür ist diese Stelle eingerichtet.
00:10:21: Sie wird finanziert von der evangelischen Kirche.
00:10:24: Wir haben in unserer Landeskirche mehrere professionelle Kirchenmusiker, viele professionele Kirchen Musikerinnen und Kirchen- Musiker.
00:10:30: Wunderbare Kollegen!
00:10:31: Und an dank Martin ist eben diese Kirchen musikerstelle seit nineteenhundert ich glaube vierundsechzig.
00:10:40: Das ist meine Tätigkeit und die entfalte ich so breit es geht.
00:10:44: Ich denke immer als Musiker ist man ein Teil der künstlerischen Gesellschaft und nicht in einer Sparte.
00:10:52: Sondern ich denke immer Kunst als Gesamtbegriff und sehe mich als ein Teil des Ganzen.
00:10:59: Und vielleicht, Sie hatten es eben schon angesprochen, Orgel Neubau?
00:11:03: Ja genau das ist.
00:11:04: Sie haben ja noch auf einer anderen Orgel gespielt, als sie eingestiegen sind.
00:11:08: Genau.
00:11:09: Zehn Jahre jetzt irgendwie... Lassen Sie unsere Hörerinnen und Hörern nochmal kurz daran teilhaben was das Besondere an diesem Instrument ist, was wir da hier in Kassel haben.
00:11:18: Die Orgel kann ich einfach sachlich mitteilen, ist mittlerweile weltberühmt.
00:11:23: Wir haben Besucherinnen und Besucher die aus Japan kommen aus Amerika, die diese Orgel spielen und sehen wollen hören wollen und ich glaube Herr Faust hat den Begriff für das Gebäude von ikonischem Gebäud benutzt.
00:11:34: Ich würde auch sagen dass ein Braustein dieses Gebäudes eine ikonische Qualität zunehmend entwickelt.
00:11:41: für Kassel Nordhessen und eigentlich hier für die Kulturlandschaft ist dieses Instrument.
00:11:47: Ich sage immer, wir haben den Herkules und wir haben zwei oder drei andere Sachen.
00:11:51: Und zunehmend haben wir auch eine Orgel!
00:11:53: So nehme ich das wahr... Die Besucher die nach Kassel kommen wollen die Kirche sehen und sie wollen die Orgel sehen.
00:11:58: Sie gucken aufs Handy und sagen was ist da in der Kirche?
00:12:00: Aha!
00:12:01: Toller Raum, tolle Orgel, die gucken uns mal an.
00:12:04: Was ist das für ne Orgel?
00:12:06: Die Orgel sieht erst mal sehr ungewöhnlich aus.
00:12:08: Jeder der reinkommt wundert sich, die ist auf der Westseite der Kirche so groß wie zwei Einfamilienhäuser und trotzdem wirkt sie filigran.
00:12:17: Sie ist gestaltet von dem norwegischen Künstler Ingwer Hohlen, der mit Haaren das Instrument teilweise eingehüllt hat, die sich bewegen und dadurch wirkt das Instrament wie schwebend im Raum, obwohl es zu ca.
00:12:31: Und dieses Instrument kann Klanglicht-Dinge, die keine andere Orgel auf der Welt kann.
00:12:36: Ich habe es gerade gestern in der Führung, heute habe ich zwei Führungen wieder.
00:12:39: Die Leute sind vollkommen fasziniert von diesen Klangmöglichkeiten.
00:12:44: Viele geben die Rückmeldung und es wirkt wie die beste Filmmusik was man an den Orgeln machen kann.
00:12:48: also wenn man einen richtigen Klangflash wählt dann muss man nach St Martin kommen.
00:12:54: Also ich sage mal die meisten von uns kennen jetzt Orgel eben im Sinne von Begleitung zum Gottesdienst, ja.
00:13:01: Und das was jetzt an Sankt Martin passiert ist ja wie gesagt deutlich mehr.
00:13:08: und die Frage an sie Wie integriert sich diese Orgel in die Arbeit der Kulturplattform?
00:13:16: Also wie spielt das sozusagen miteinander?
00:13:20: Ja ich würde sagen, dass die Orgel... also ich sage manchmal Flapsig Kulturplattform organisiert und gestaltet alles außer Gottesdienste.
00:13:28: Das ist so ein bisschen Flapsich weil es auch nicht ganz der Wahrheit entspricht aber Die Orgel in der Arbeit der Kulturplatform einen Mosaik-Baustein von vielen.
00:13:38: das heißt unsere Arbeit ist nicht um die Orgel herum gestrickt, sondern wo es künstlerisch Sinn macht.
00:13:47: Da setzen wir sie natürlich gerne ein – wir rücken sie auch gern in den Fokus-, aber es ist nicht so dass sich die Konzeption von Veranstaltungen ausschließlich auf diese Orgel fokussiert.
00:14:01: Ja und die Orgel, weil Sie das gefragt haben, wo wird sie gespielt?
00:14:05: Ist hier traditionell eigentlich das gottesnießliche Instrument.
00:14:08: Die ist natürlich in Europa total konnotiert mit dem Sakralraum.
00:14:12: In Asiatischen Ländern ein bisschen anders, da sind sie auch sehr konotiert mit Konzerthäusern.
00:14:17: Bei uns ist hier im Sakralraum und wir hatten natürlich in den letzten über tausend Jahren Orgelgeschichte in Mitteleuropa die Situation, dass sie immer eingebunden war dann auch in der Sakrale geschehen an diesen Orten.
00:14:30: Die Orgel ist aber auch immer gleichzeitig ein autarkes Musikinstrument gewesen und was sich ja durch die architektonische Gestaltung auch über das Musikinstriment hinaus als Kulturgut entfaltet.
00:14:42: So ist der Orgelbau als immaterielles Kulturerbe der Menschheit von der UNESCO Jahr anerkannt worden vor einigen Jahren, einfach aus Anerkennung dieser Kulturleistungen über mehr als tausend Jahre jetzt in Europa.
00:14:55: und sie ist erstmal ein wahnsinnig faszinierendes Musikinstrament was im Gottesdienst sonntags um zehn Uhr zum Klingen kommt und was unglaublich gut gemeindegesagen, also Gesang fördern kann so möchte ich es mal sagen.
00:15:08: Aber was darüber hinaus natürlich in der Autarkultur äußerung machen kann wenn man das jetzt ein bisschen sagt ist ein bisschen verschroben.
00:15:17: aber sie ist einfach ein extrem gutes Musikinstrument.
00:15:20: Und auch wenn ich das ergänze darf als Nichtmusiker sie inspiriert Komponisten, die speziell für diese Rieger-Orgel Werke komponieren um sie musikalisch ausreizen zu können.
00:15:34: Also das was vorher nicht machbar war lässt sich hier tatsächlich realisieren durch diese Orgel und das zieht auch Kompонisten an die spezielle für diese Orgle Werke entwerfen und die dann hier häufig in Uraufführung dargebracht werden können.
00:15:50: Man würde jetzt so neudeutsch sagen dass es ein richtiger Hotspot
00:15:53: ist.
00:15:54: Also für die Orgel, Kultur wirklich weltweit ist die Orgle der Martinskirche ein absoluter Hotspot.
00:16:01: Ich habe es durch Zufall jetzt erfahren, dass in einer Hochschule in Deutschland hat mir einen Dozent gesagt er würde immer wenn er über zeitgenössische Orgeln redet immer über St.
00:16:09: Martin reden und das wusste ich gar nicht.
00:16:11: Da habe ich überhaupt keinen Kontakt zu ihm.
00:16:12: Das war natürlich Zufalls, da habe ich das rausgekriegt.
00:16:14: Und in einer anderen Fachzeitschrift, eine internationale Fachzeitschrift wurde die Orgel als herausragendes Beispiel seitgenossischer Orgelbaus benannt.
00:16:21: Ich kannte den Auto gar nicht!
00:16:23: Da können wir stolz drauf sein wie Kassel.
00:16:26: Wir haben im vergangenen Jahr zehn Jahre Kulturplattform gefall mit einem ganz jährigen Festival und als Höhepunkt dieses Festivals der Abschlusskonzerts.
00:16:35: da ist es uns gelungen aufgrund des guten Rufes der Riga-Orgeln muss man sagen den Popstar der Orgelkunst nach Kassels zu holen, Philipp Jaruzki.
00:16:44: Nee, Philipp jaruzki war der Sänger, auch da war er in dem anderen, aber der Popstar der Orgel ist richtig, ist Cameron Carpenter
00:16:54: und das war ein Event, da war die Kirche Rappel voll weil er seine Gefolgschaft hat.
00:17:03: Der füllt ganze Stadien normalerweise mit Orgelmusik, es ist ein Weltstar der Und der kam nach Kassel und war natürlich sehr angetan auch von dem Instrument.
00:17:12: Das war schon eine Sensation, dass die
00:17:14: hier waren.
00:17:15: Wenn Sie jetzt sagen ja da ist die Kirche Rappelfoll, reden wir mal über die Menschen, über die Gruppen, die sozusagen kommen.
00:17:24: Ist das jetzt so?
00:17:24: Könnte man sagen, dass das ein gesellschaftsübergreifendes Ding halt auch ist?
00:17:29: oder gibt es da bestimmte Gruppen die predestiniert sind eben für solche Themen?
00:17:33: oder ist das ganz breit von der Besucherschaft dem Programm, was die Kulturplattform plus eben auch die Orgel bietet in diese Kirche kommen.
00:17:46: Also da muss man klar sagen das Schwerpunkt der Besucher natürlich im klassischen Bildungsbürgertum ist wenn man noch solche Begriffe überhaupt verwenden darf und soll.
00:17:56: Die nehmen dann unsere Arbeit teil aber wir haben die Erfahrung gemacht zum Beispiel größere Veranstaltungen in Kassel sind bis hin zu Dokumenten, wenn die Kirche offen ist und wir offene Kulturveranstaltung anbieten.
00:18:10: Das wird sich Tausende von Besuchern haben durch alle Gesellschaftsschichten.
00:18:14: Und was eben ich habe das im Nebensatz gesagt weil ich das täglich erlebe mit den Grundschulen Was auch sehr sehr faszinierend ist dass wir sehr viele junge junge Leute Jugendliches Publikum haben Im Kontext ihrer schulischen Laufbau und also ganz viele Schulklassen die ständig Orgelführungen hier haben wollen und es ist toll
00:18:33: Das
00:18:33: ist richtig
00:18:33: klasse.
00:18:34: Aber da muss ich sagen, Eka, da ist dann noch so ein Gap der mich total nervt!
00:18:38: Wir haben als Universitätsangehöriger der Uni Kassel... wir haben mein Institut für Musik aber wir haben in unseren Veranstaltungen kaum Studierende der Musikwissenschaften oder der Musik bei uns da wahrnehmbar als Gruppe, obwohl wir extra auch für dieses Klientel reduzierten Eintrittspreis haben.
00:18:58: Da fehlt mir das und das ist auch Teil meiner Aufgabe dann natürlich dazu rekrutieren, das bewusst zu schaffen was wir hierfür eine Perle haben in der Mitte Kassels gar nicht weit weg vom Institut für Musik am Hoppeln Campus der Universität dass wir da noch mehr auf die Studierenden zugehen und eingehen können.
00:19:19: Ja, das ist ja immer halt auch ein Thema und ich meine wir wissen halt auch dass erlebe ich in meiner Arbeit jetzt.
00:19:24: anders Sagen wir unsere Altersgruppe jetzt, die hier gerade im Studio sitzt.
00:19:30: Das ist manchmal nicht ganz so einfach als den Brückenschlag irgendwie zu schlagen zu dieser jüngeren Generation weil wir auch eine andere Sprache sprechen.
00:19:37: Das sind einfach so Themen, die ich in meiner Wahrnehmung feststelle.
00:19:41: und dann gibt es bestimmte Zielgruppen auch aus dem kulturellen Bereich, die jetzt irgendwie da wachsen Junge von unten nach was ja super ist also für eine Kulturstadt.
00:19:50: das ist eben viele Projekte, viele Initiativen gibt.
00:19:54: Aber da ist dann... Da gibt es dieses Gap was Sie beschreiben das nämlich durchaus auch war.
00:20:00: Also so viele machen ganz viel.
00:20:03: aber wo ist denn der Vernetzungsimpuls zwischen den Generationen?
00:20:09: Ich betreibe ja Kulturarbeit seit bald vierzig Jahren und ich kann das bestätigen.
00:20:14: Es ist ein permanente Aufgabe das Herr Faust beschreibt wie gewinnen wir über die gesellschaftlichen Schichten hinaus und über die Altersgrenzen hinaus immer wieder die Besucherinnen.
00:20:27: für unsere Projekte.
00:20:27: Das ist ein Thema, ich war im Kulturberat der Stadt Essen und es war immer auf der Tagesordnung.
00:20:33: ja also... Und jeder Kulturveranstaltter auch in Kassel, ob das ganz unser Topse-Staatstheater bis zu den kleinsten Initiativen, jeder versucht sozusagen alle zu gewinnen und gleichzeitig muss man aber auch realistisch bleiben dass natürlich ein bestimmtes Kulturangebot eine bestimmte Zuhörerschaft anspricht und diese Kernzuhörer schafft.
00:20:55: die muss man erst einmal stabil halten und pflegen und weiterentwickeln.
00:20:59: Und dann die Projekte entsprechend ausweiten.
00:21:02: Jetzt vielleicht wenden wir auch den Blick jetzt mal auf das, was noch kommt?
00:21:07: Also so,
00:21:07: d.h.,
00:21:08: es gibt ja immer bestimmte Themen, die sich stellen – also Stimmen habe ich gelesen für zum Beispiel.
00:21:18: Und also was bedeutet das?
00:21:21: Also wenn jetzt die Kulturplattform ein Thema setzt in der Art und Weise, wie dieses Thema bearbeitet wird sage ich mal.
00:21:33: Vielleicht sprechen wir zunächst einmal über Vergangenes.
00:21:35: Wir hatten bevor wir uns auf Stimmen eingelassen haben das Thema Frieden anderslich des achtzigsten Jahrestags des Kriegsendes Und da haben wir ganz verschiedene Veranstaltungen angeboten, die sich um dieses Thema Frieden bemüht haben.
00:21:54: Bevor ich mich wieder vertuere, kannst du das rekapitulieren was wir da alles gemacht haben?
00:22:00: Es waren Lesungen, es waren korale Aufführungen zum Thema Frieden.
00:22:08: Es waren Theaterstücke und Tanzaufführungen, die alle in der Kirche stattgefunden haben, die sich alle um dieses Thema Friede herumgedreht haben, sodass wir versuchen möglichst an möglichst breites kulturelles Angebot mit ganz unterschiedlichen Disziplinen oder Spaten zu bespielen.
00:22:29: Und so ähnlich stellen wir das uns auch unter dem Thema Stimme vor.
00:22:33: Das ist ja gerade in Jahren, in denen viel gewählt wird – auch bundespolitisch und landespolitisch – eine interessante Kombination.
00:22:42: Dass es also nicht nur von vokalen Stimmen her ausgeht, die die Chöre natürlich hervorragend repräsentieren oder einzelne Solisten, sondern dass die Stimme doch eine Urgewalt im demokratischen Gesellschaften die konzentriert und reflektiert auch in St.
00:22:59: Martin zur Geltung kommen kann?
00:23:03: Letztlich sind immer wieder die unterschiedlichsten Veranstaltungsformen zu bestimmten Themen, Thema Frieden, Thema Stimme... ...die wir dann entwickeln gemeinsam.
00:23:18: Natürlich komme ich jetzt von der Musik und wenn man jetzt an die Geschichte denkt das sind natürlich die ganzen Chorsängerinnen und Sänger dahinter wie Herr Vlaustadt gibt es dann die Chorkonzerte und Musik im Gottesdienst mit den Kören, aber es geht eben deutlich darüber hinaus.
00:23:31: Und wenn man einen Ausblick jetzt mal macht in das kommende Jahr wir haben die Dokumentar jedes Dokumenta-Jahr wird an Sankt Martin intensiv begleitet mit einer eigenen Veranstaltungsreihe und hier planen wir eine große Video und Klanginstallation jeden Tag zu den Öffnungszeiten der Martinskirche zugänglich ist und das wird unser großer Beitrag dann sein.
00:23:55: Und darüber hinaus, es sind wir gerade in der Konzeptionsphase, wird es diese Formate geben was Herr Faust sagt?
00:24:00: Dann wird es auch eine Lesung geben zu den Themen die da artikuliert werden.
00:24:04: Da wird es Vorträge geben
00:24:05: usw.,
00:24:06: die das Thema noch weiter reflektieren.
00:24:09: Ein
00:24:09: Spankel vielleicht noch bei Thema Stimme.
00:24:12: Auch stimmlos ist ja durchaus in diesem Kontext zu sehen und da werden schon mehrere Pantomime-Darstellungen der Kirche, wo pantomimisch Inhalte dargebracht wurden immer wieder unterbrochen von musikalischen Interventionen auch.
00:24:26: aber auch diese Stimmlosigkeit der pantomimischen Darbietung ist etwas was wir unter dem Begriff Stimme natürlich subzumieren können und entsprechend einbauen können.
00:24:36: also
00:24:37: Genau.
00:24:37: Wir bewegen uns so langsam in Richtung Zielgrade, sage ich mal und da würde ich ganz gerne noch einmal... wir haben jetzt mal geguckt, ... das ist jetzt vergleichsweise mittelfristig ja?
00:24:49: Und wenn Sie beide jetzt so überlegen was wünschen sie sich eigentlich für diesen Ort?
00:24:54: Was wünscht sie sich für diese Kulturplattform, also so im Sinne einer Weiterentwicklung.
00:25:00: Wir hatten eben schon mal dieses kleine Thema nochmal irgendwie neue Gruppen ansprechen und neue Gruppe heranführen.
00:25:06: Also was bewegen Sie da auch im Vorstand?
00:25:09: Und im Miteinander wie sich die Arbeit für sie weiterentwickeln soll?
00:25:15: und ich sage noch einmal vielleicht ein Stichwort wir wissen dass viele Vereine damit zu tun haben mit dem Generationenwechsel jetzt.
00:25:25: Wie gibt man den Staffelstab an eine Generation, die jetzt sozusagen nachwächst?
00:25:34: Weil die Engagierten dann auch... zunehmend älter werden.
00:25:37: Also wir erleben das in vielen Vereinen der Stadt Kassel, also unsere Stadt hat ja so ein sogenanntes Vereinsforum ins Leben gerufen wo genau solche Fragen diskutiert werden, also wo Vereine Unterstützung bekommen.
00:25:50: was braucht ihr?
00:25:50: Wie macht ihr gut Öffentlichkeitsarbeit?
00:25:52: Was macht ihr mit Social Media?
00:25:53: wie gestaltet ihr den Generationenwechsel und wie ist es bei ihnen?
00:25:57: Also ich denke die Kulturplattform ist schon relativ professionell aufgestellt, gleichwohl wo immer ich komme und die Kulturplatform vertritt.
00:26:07: Jetzt erstmal große Verwunderung was macht die Kultur Plattform an?
00:26:10: Deswegen sind wir auch hier um das ein bisschen klarer zu machen Es ist nicht immer ganz klar, weil die Marke, die wir eigentlich haben, ist St.
00:26:17: Martin.
00:26:18: und unter dieser Dachmarke Sankt Martin gibt es verschiedene Akteure.
00:26:22: Da ist um einen die evangelische Kirche ganz
00:26:24: klar
00:26:24: als bischofsbredigt sitzt da sind die Köre mit dem Label Musik an sankt martin da ist eben die Kulturplattform als Bürgerverein der ermöglichen soll dass dort kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
00:26:38: und mein bestreben ist das diese bürgerinitiative Kultur St.
00:26:43: Martin deutlicher in das Stadtbild zurück, dass die Leute genauer wissen was verbirgt sich dahinter?
00:26:50: welche Möglichkeiten eröffnet es mir und wie kann ich daran entweder als Hörerin-Hörer oder Konsumentin partizipieren oder aber auch mitmachen?
00:27:02: Das ist ein Anliegen, dass wir da deutlicher vortreten unterhalb dieser Dachmarke Sankt Martin.
00:27:09: Dass die Kulturplattform dort ihren eigenen Platz mit hohem Wiedererkennungswert findet.
00:27:16: Mein großer Wunsch über die Kultur-Plattform dass wir eine starke Netzwerkarbeit weiterentwickeln, die ist in Ansätzen auch schon da.
00:27:26: Aber das andere Kultur schaffen aus der Region aber vor allen Dingen darüber hinaus, denn St Martin hat das Profil eigentlich und auch den eigenen Anspruch nicht nur regional zu denken, wobei Regionaldenken jetzt nicht eine Wertung sein soll.
00:27:43: Es bietet einfach die Möglichkeit der Ort bietet die Möglichkeit auch darüber hinaus Menschen und Kulturschaffende zu gewinnen.
00:27:48: Und mein Anliegen wäre es wenn ich irgendwann mal aufhöre an Sankt Martin als Kirchenmusiker dass dann eine starke stabile Netzwerkarbeit zu verschiedenen Institutionen besteht.
00:28:00: Also ich sag mal, wenn in München es einen Kulturforum gibt.
00:28:03: Wenn die Veranstaltungen planen das die sagen wir rufen mal st Martin an und sagen wollt ihr nicht daran partizipieren sondern wenn ich ein paar Veranstaltung zu euch bringen und kann der Kirchenmusiker aus St.
00:28:12: Martin oder kann im Vortrag aus Kassel nach München kommen.
00:28:16: So etwas würde ich langfristig toll finden, weil die Kulturarbeit immer erlebe als eine Arbeit im Dialog.
00:28:23: wer sich in den Elfenweinturm als kulturschaffende zurückzieht kann bestimmte Dinge leisten und Erfolge erzielen.
00:28:28: aber das ist nicht mein Verständnis von Kulturarbeit.
00:28:31: und ja von daher das wäre mein Wunsch.
00:28:35: und gleichzeitig ist jetzt natürlich unsere Aufgabe auch den bestehenden Kreis der Menschen, die da kommen.
00:28:42: Und das sind sehr viele zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.
00:28:47: Weil Sie das ansprachen als Generationenproblem haben wir überhaupt nicht.
00:28:50: Sondern was der Voraussatz nicht nur im Sinne von Professionalisierung einer Arbeit sondern das sind einfach so viele Menschen die mitmachen wollen.
00:28:57: Das ist letztlich das Potenzial.
00:29:00: Ja, dieses ehrenamtliche Engagement bei Veranstaltungsdurchführung das ist in der Tat beeindruckend.
00:29:07: Das muss man wirklich sagen wir brauchen, wenn wir da tausend zweihundert Menschen in der Martinskirche haben brauchen wir sehr viel an Unterstützerinnen und Unterstützern die Leute einweisen den Platz zu finden für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.
00:29:21: Und sie finden sich immer ohne dass man lange betteln muss und das ist tatsächlich sehr sehr beeindruckender.
00:29:29: Ohne das würde die Kulturarbeit an St.
00:29:31: Martin nicht funktionieren, dafür sind wir immer wieder und... Erstens überrascht und zweitens extrem dankbar, dass das so auf Ehren... weil die Leute hier Arbeit schätzen, die dort geleistet wird.
00:29:43: Die Kultur hat so ein hohes Niveau, was da angeboten wird, dass die Leute gerne dazu beitragen.
00:29:48: Und das geht auch durch alle Altersgruppen.
00:29:50: Das muss man auch sagen ob da Stühle zu stellen sind oder Eintrittskarten zu verkaufen sind.
00:29:55: All das funktioniert relativ geschmeidig.
00:29:57: Gott sei Dank!
00:29:59: Vielleicht kann ich jetzt noch einen Satz ergänzen, weil wir damit nämlich wieder zum Anfang zurückkommen.
00:30:04: Warum machen so viele Menschen mit?
00:30:05: Weil sie die Arbeit schätzen aber dann sind wir auch wieder bei dem Gebäude und bei dem Raum, weil Sie da hinkommen und sie setzen sich hinhören in bestimmte Musik, sie helfen auch mit am Einlass
00:30:14: usw.,
00:30:15: Aber sie nehmen auch einen eigenen Mehrwert mit nach Hause.
00:30:20: Und das ist das Entscheidende an diesem Gebäud Man geht... es hat mir auch vorhin gesagt man geht nicht unverein und nicht unverändert nach Hause.
00:30:29: Okay, dann würde ich sagen bis hierher ganz herzlichen Dank für diese vielen Informationen und viele spannende Einblicke die wir jetzt natürlich nicht mit Bildern unterlegen können.
00:30:40: Und das ist so der Hinweis an unsere Hörerinnen und Hörers wenn sie mal in der Stadt sind machen Sie einfach nochmal Ganz kurz ein Stopp in der Martinskirche.
00:30:51: Wir haben gehört dass sie geöffnet ist und wir hören gleich noch Mal von den beiden wie man eigentlich sage ich mal sich engagieren kann, was man da tun kann und über welche Art man Kontakt macht.
00:31:02: Das können Sie uns vielleicht jetzt ganz kurz noch sagen!
00:31:06: So ein Kontakt ist ganz einfach.
00:31:07: Täglich ist die Kirche geöffnet, kommen sie einfach und genießen Sie den Raum!
00:31:12: Wenn Sie Lust haben zu singen, kommen Sie zu den Kören, singen Sie mit?
00:31:16: Wenn Sie lust haben zur Veranstaltung zu kommen dann kommen Sie einfach in die Veranstaltungen.
00:31:22: Und wenn Sie darüber hinaus Interesse haben sich auch einzubringen mit Ideen oder wenn Sie im Raum stehen und sagen Mensch hier müsste mal das und dass passieren Sagen Sie es uns.
00:31:30: davon leben wir und darüber freuen wir uns.
00:31:32: Und wenn Sie Internet-Affinen sind, sehr gerne Musik an St.
00:31:37: Martin in der Adresse finden Sie leicht durch Google.
00:31:41: auf Instagram sind wir vertreten und machen immer aktuelle Beiträge kleine Clips.
00:31:46: auch da können sie uns gerne folgen so dass sie eben auf dem laufenden Sinn
00:31:49: Wunderbar, dann ganz herzlichen Dank.
00:31:51: und heute in der Sprechzeit waren bei uns zu Gast Eckhard Manns Kirchenmusikdirektor und Prof.
00:31:58: Dr.
00:31:59: Rüdiger Faust-Vorsitzender der Kulturplattform Sankt Martin und wir wünschen Ihnen von hier aus natürlich alles Gute für das Voranbringen dieser wichtigen kulturellen
00:32:08: Arbeit.
00:32:09: Vielen Dank.
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